Profihafte Transportbedingungen für die RäderDie THCler Matthias Düpont, Detlev Lammers, Martin Loreck, Friedel Meyer, Dirk Nardmann, Thomas Röttering und Jürgen Rottmann können auf ein schönes Wochenende mit radsportlichen Aktivitäten zurückblicken.

Kurz zusammengefasst:
- super Organisation von Jürgen und Martin
- harmonische Gruppe
- gute Strecken durch eine herrliche Landschaft
- und als Krönung ein traumhaftes Wetter

Bei dieser Aussage könnte man es belassen, aber das würde dem Ereignis nicht gerecht.

Der Zeitpunkt für den „Herbstroller“ kurz vor dem kalendarischen Herbstanfang war gut gewählt. Die Gruppe hatte sich für die Region „Weserbergland“ entschieden und Ausgangspunkt für die Touren war der kleine Ort Oberweser-Weißehütte, gelegen zwischen „Solling“ und „Reinhardswald“.
Das Gasthaus „Zum Lindenwirt“ **** wurde aus ökologischen und ökonomischen Gründen nur mit zwei Autos angesteuert. Das für die Radsportler wichtigste Utensil fand auf einem geliehenen Anhänger Platz, der eine fast profihafte Ausstattung hatte.
Am Ziel angekommen konnten sich die Radler gleich an einem schon vorbereiteten Frühstück (geschmierte Brötchen usw.) erfreuen. So dauerte es nur rund 30 Minuten und die Gruppe saß schon auf dem Rad.
Jürgen, Thomas, Martin, Matthias, Dirk, Detlev und Friedel (v.l.) vor dem Start zur 1. Etappe

Die 1. Etappe sollte die Gruppe in den „Solling“ führen. Dafür mussten die Radler die Weser queren, was mit Hilfe der Weserfähre „Gestiefelter Kater“ gelang. Allerdings nur ganz knapp dank der vom Fährmann angeordneten Gewichtsverlagerungen der THCler, denn die Weser hatte nur einen Wasserstand von 0,55 Meter.Auch auf der Fähre „Gestiefelter Kater“ hat Jürgen alles im Blick und Griff
Am anderen Ufer angelangt ging es ab Reinhardshagen mit einem ersten nennenswerten Anstieg in den „Bramwald“ und weiter auf schönen Nebenwegen und durch kleine Orte in Richtung Uslar. Hier wurde nach 55 Kilometern in der wunderbaren Altstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern eine Pause eingelegt.

Gestärkt ging es weiter und nach zwei kräftigen Anstiegen, teilweise mit 13 Prozent, hatte man den höchsten Punkt der Tour, die „Große Blöße (528 m)“ im Staatsforst Dassel erreicht. Dann folgte eine 16 Kilometer lange Abfahrt nach Boffzen, die wohl kein Teilnehmer vergisst!
An der Weser und damit „Deutschen Märchenstraße“ angekommen wurde dann in der Porzellanstadt Fürstenberg eine Kaffeepause eingelegt. Der Lohn für die Anstrengungen war bei einigen Radlern „zwei Stück Kuchen“. Friedel überraschte seine Mitstreiter und auch die vielen anderen Gäste mit seinen geographischen Kenntnissen und der Aussage: „Ist das nicht ein herrlicher Ausblick auf die Elbe und das „Oberwälder Land“?“!

Die restlichen 35 Kilometer waren dann Entspannung pur. Es ging nur noch flach an der Weser entlang bis zum Quartier.
Mit einem guten Essen und „stromfreien“ Getränken klang der Abend dann gemütlich aus.Der 1. Tag ist super gelaufen, man sieht es Matthias, Detlev und Thomas (v.l.) an

Der THC-Express auf dem Radweg entlang der Weser. Mit coronabedingtem Abstand!Die 2. Etappe ging in die Region „Reinhardswald“ und stand ganz im Zeichen der Märchen der Brüder Grimm. Nach einer flachen Anfahrt bis Bad Karlshafen (Krukenburg) kamen ab Trendelburg (Rapunzel) die ersten Anstiege. Der THC-Express auf dem Weg zu „Dornröschen“Der 1. Tageshöhepunkt war nach 46 Kilometern die „Sababurg (Dornröschen)“.
Leider fehlte hier eine gute Restauration, aber der Ausblick bis in das „Warburger Land“ war berauschend.Das Team genießt die Pause auf der „Sababurg“ Nach kurzer Pause ging es dann nach Hofgeismar, wo Friedel ein Café ausgemacht hatte. Qualitativ hochwertiger Kuchen und ein Cappu ließen die Anstrengungen der zurückgelegten 62 Kilometer vergessen.

Nach der Pause fuhr man auf flachem Terrain weiter nach Grebenstein. Ab da folgte ein wunderbarer 15 Kilometer langer Anstieg auf den „Junkernkopf (452 m)“. Die Streckenpassage wurde von einigen Radlern wie schon am Vortag recht sportlich genutzt. An der Kuppe rollte aber alles wieder zusammen und nach einer acht Kilometer langen Abfahrt war die Fulda erreicht.
Auf dem Radweg entlang der B3 und Fulda wurde es etwas ungemütlich für die THCler, es kamen die schwierigsten und gefährlichsten 8 Kilometer der Touren. Grund: Fußgänger, Kinderwagen, Inlineskater, E-Scooter und jede Menge E-Biker.
Aber in Hann.-Münden in der Eisdiele angekommen war alles überstanden und vergessen.
Ein kurzer Blick auf den „Weserstein“, dort wo sich Fulda und Werra zur Weser vereinen, und ab dort waren die letzten 22 Kilometer ein Kinderspiel.

Am Ziel angekommen hieß die Devise; Räder verladen, frisch machen und bei einem Kaltgetränk die Tage etwas Revue passieren lassen.
Dabei stellte sich heraus, dass Martin von der Tour durch das Land der Märchen, Sagen und Mythen besonders beeindruckt war.
Er hatte noch besondere Sachen entdeckt:
- das Märchen vom „gefräßigen Riesen“, der 7 Brötchen auf einen Streich verspeiste…So sieht das mit dem „gefräßigen Riesen“ aus
- die unendliche Geschichte vom „Goldesel“, der 40 Goldstücken freigab , die aber immer verschwanden und niemals wieder gesehen wurden…
- die Geschichte vom „gewieften Zechpreller“, der den Hotelier Harald mit einem Zimmertrick 3 / 5 um seinen verdienten Lohn bringen wollte…
- die zwei „verschollenen Wandergesellen“, die sich im Labyrinth der Hexe Geismar verirrten aber dann Dank Navi doch den richtigen Weg fanden…
- die 7 „Eisheiligen“, die bereits zu früher Morgenstunde bei nur 5° durch die Gegend streiften…

Bevor es dann gen Heimat ging überraschte ein THCler seine Radsportfreunde mit der Aussage: „Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei, allerdings mit 5 Kilogramm weniger auf den Rippen und 1.000 Trainingskilometer mehr in den Beinen!“Sie sind mit dem Radsportwochenende zufrieden, Thomas, Matthias und Martin (v.r.)
Mit dieser Erkenntnis endete ein wunderbares Wochenende mit zurückgelegten 262 Kilometern und erklommenen 2.790 Höhenmeter. Der „Herbstroller 2021“ kann kommen, auf Wunsch der Teilnehmer dann vielleicht sogar mit einem verlängerten Wochenende.

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