Hitzeschlacht zwischen „Wiehengebirge“ und „Teuto“

Natur pur. Schöner geht es kaum!Belm war vor „Corona“ am 1. Maiwochenende immer das Zentrum des Radsports. Die RRG Osnabrück war dann Ausrichter der beliebten „Teuto-Tour-RTF“. Nicht selten trafen sich dann teilweise 250 Radsportler*innen, um eine der fünf angebotenen Strecken zu fahren.
In diesem Jahr ging die RRG einen anderen Weg, sie bot den Radler*innen im Zeitraum 01.- 30.05.die Tour als „GPS-RTF“ an.  

Das Angebot nahm Frank Denzol zum Anlass, seine THCler zu der Tour am Sonntag einzuladen.
Treff am Startort mit nötigem Abstand.Pünktlich um 10:00 Uhr traf er sich an der Johannes-Vincke-Schule mit Knut Böltner, Stephan Kotschi, Friedel Meyer, Marc Plantholt, Thorsten Reichelt und Jürgen Rottmann. Alle mit dem Rad angereist und natürlich „coronakonform“ mit dem nötigen Abstand.

Nach kurzer Abstimmung entschied man sich für die 114er-Runde, die bis auf ein kleines Teilstück bei Borgholzhausen komplett auf niedersächsischem Gebiet verlief. Man befand sich in der Region „Natur- und Geopark TERRA vita“.Knut Böltner, Stephan Kotschi, Marc Plantholt, Jürgen Rottmann, Thorsten Reichelt, Frank Denzol und Friedel Meyer (v.l.) vor der Bildung der Zweierteams.
Eine Fahrt in größerer Gruppe war „coronabedingt“ leider nicht möglich, aber das war für die Teilnehmer auch kein Problem. Leistungs- und altersmäßig waren die Unterschiede passend. Die Teams finden sich, noch sind Frank und Friedel zusammen.Zwischen „Youngster“ und „Oldie“ lagen z.B. rd. 31 Lebensjahre, was die Einteilung in Zweierteams einfach machte.

Die Fahrt sollte für die Teilnehmer zum „Augenschmaus“ werden. Die Natur stand in voller Blüte und auf schönen Nebenwegen ging es häufig nur durch blühende Rapsfelder. Kein Wunder das Jürgen die Fahrt kommentierte mit: „Was für eine schöne Landschaft. Da muss man nicht großartig in den Urlaub fahren. Obwohl, eine Radsportwoche in Venetien wäre schon schön!“

In einem ständigen rauf und runter ging es bis zum östlichsten Punkt nach Bruchmühlen. Aufgrund des profilierten Geländes hatten die Teilnehmer zum Schluss deutlich mehr als 1.200 Höhenmeter gemeistert.
Belastend war das Wetter. An den Vortagen gefühlt noch „Winter“, stieg das Thermometer am Sonntag  auf deutlich über 30°. Hinzu kam ein sehr starker Wind, der eine ökonomische Fahrt bis Neuenkirchen erforderlich machte. Aber die Technik des Windschattenfahrens wird ja im Training geübt!

Zum Problem wurde teilweise auch die Versorgung. Jürgen und Friedel hatten sich Borgholzhausen ausgesucht, um sich „zu stärken und Wasser zu fassen“. Sie wurden enttäuscht, keine Bäckerei oder Eisdiele. Alles wie ausgestorben!
Die Pause haben sich  Jürgen (sitzend!) und Friedel verdient! Zum Glück trafen sie einen Privatgärtner, der ihnen die Flaschen füllte. Bis Lüstringen-Ost sollte das reichen, denn dort hatten sie mit „Brinkhege“ eine gute Adresse und belohnten sich mit „Kaffee und Erdbeertorte bzw. Pfirsich-Schmant“. Alles natürlich im „Stehen“!

Das Ziel vor Augen, Belm ist in Sicht!Die letzten Kilometer bis zum Ausgangspunkt waren dann schnell zurückgelegt.
Auch aufgrund der besonderen Bedingungen war es für alle THCler eine erlebnisreiche Tour. Insgesamt legten sie 966 Kilometer zurück.


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