Radsport und Kultur? Geht!

„Fremdenführer“ Andre Harte mit Knut Böltner und Friedel Meyer auf historischem Terrain.Am Horizont ist ein Silberstreif erkennbar, denn die Inzidenzwerte sinken und es kehrt allmählich etwas Normalität ein. Entsprechend wurden Lockerungen in den „Corona-Beschränkungen“ beschlossen.
Ob das der alleinige Grund für die gute Beteiligung der Radsportler*innen am Training auf der „Golfplatzrunde“ war? Sicherlich spielte auch das Wetter eine entscheidende Rolle.

Die Trainer konnten 20 THCler und auch einen Gastfahrer begrüßen und nach abstandsgerechter Erläuterung des Programms auf die Strecke schicken.

Wolfgang Koch ging mit 5 Radlern auf die „Alternativrunde“, die anderen verteilten sich leistungsgemäß in diversen Gruppen auf der Trainingsstrecke. Das Programm war „nicht von schlechten Eltern“! 12 mal 5 Minuten mit wechselnder Trittfrequenz (TF 80 / 100), und das im Übergangsbereich von G2/EB.
Ein Radler hatte die Zahlen nicht ganz richtig interpretiert. Bei 80 / 100 dachte er an seine Wattleistung in dem Bereich. Er merkte aber sofort, dass er damit nicht richtig von der Stelle kam! Schnell stellte er sich um, erhöhte die Leistung und schloss sich der schnellen Truppe an.

Das intensive Training kommt auch durch die erzielte Durchschnittsgeschwindigkeit zum Ausdruck. Bei den „schnellen Hirschen“ lag sie pro Runde über 35 km/h.
Auch die Kommentare nach dem Training belegen die anspruchsvolle Trainingsarbeit. Mario Lampe war der Meinung, dass bei der Belastung doch die „Körner schnell ausgehen“. Und Andre Harte meinte, er sei jetzt „reif für die Eistonne“.

Nach so einem Training ist eine „aktive Erholungsphase (Cooldown)“ enorm wichtig. Das wissen auch die THCler, und so machten sie sich in lockerer Fahrt auf den Heimweg.
Knut Böltner, Andre und Friedel Meyer begleiteten Maike Merschmeyer bis nach Gaste. Dort trennten sich die Wege mit einem kurzen „bis nächsten Mittwoch“.

Knut und Friedel kamen dann in den Genuss einer besonderen Führung. Andre lotste sie nach Lotte-Gohfeld zum „Grenzstein Hannover-Preußen“. Es ist ein Grenzstein von 1827, der zwischen den Grafschaften Tecklenburg und Oberlingen sowie dem Fürstentum Osnabrück stand. Er markierte die Grenze zwischen Preußen und Hannover. Heute steht er an der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.Knut (li) und Friedel sind sichtlich angetan von der Exkursion.
Nach dieser interessanten Exkursion waren sich Knut und Friedel einig, Andre macht nicht nur auf dem Rad eine gute Figur, er ist auch ein hervorragender Fremdenführer. Mit dieser Erkenntnis beschlossen sie den Trainingstag.Das rundete das Training noch ab. Impressionen aus dem „Schwegfeld“.


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