„Familientrip“ wird zum „THC-Hochsauerlandklassiker“

Das Hochsauerland, eine fantastische RegionSonntag hatten die THCler Knut Böltner, Andre Harte, Jannik Heckmann, Friedel Meyer, Thorsten Reichelt, Jürgen Rottmann und Thomas Röttering sowie Gastfahrer Christian Bialdiga aus Georgsmarienhütte einen besonderen und schönen Radsporttag.
Ursprünglich wollten Christian und Friedel eine Radtour nach Schmallenberg unternehmen, um dort zwei Weinfreunden von Christian „Hallo“ zu sagen. Nach kurzer Überlegung entschlossen sie sich aber die Region mit dem Auto anzufahren, um dort dann auf einen Rundkurs zu gehen.

Die „THC-Sauerländer“ Knut, Jannik, Andre, Christian, Jürgen, Friedel, Thomas und Thorsten (v.l.)Die von Friedel über die WhatsApp-Gruppe „THC-Gr. 2 – 25 – 28 km/h“ ausgesprochene Einladung nahmen die anderen THCler an. Um nicht selbst planen zu müssen entschloss man sich, die RTF „Hochsauerlandklassiker“ des RSC Hochsauerland zu fahren.
Der Startort Eslohe war nach problemloser Anreise schnell erreicht und nach den üblichen „vorbereitenden Maßnahmen“ einigte man sich, die lange Schleife von knapp 150 km in Angriff zu nehmen. Um 9.20 Uhr ging es dann pünktlich auf die wunderbare Strecke, die einiges zu bieten hatte.Der „THC-Express“ in traumhafter Landschaft

Leider hatte Thomas gleich nach dem Start Pech. An seinem Schuh war ein Band gerissen und so war an eine Weiterfahrt nicht zu denken. Aber mit solchen „Kleinigkeiten“ hat Jürgen als Sportlicher Leiter des „HEW Racing Teams“ ja seine Erfahrungen. Nach dem obligatorischen, von Friedel angeregten Fototermin fuhren beide zurück zum Wagen um den Schaden zu beheben.
Die anderen setzen die Fahrt fort und in gemäßigtem Tempo ging es bei besten Wetterbedingungen zunächst in nordöstliche Richtung, wobei alle Radler sehr schnell von der tollen Strecke und den Impressionen, die die Landschaft zu bieten hatte, begeistert waren.
Kommentar überflüssigDa Andre die Tour ohne Pausen absolvieren wollte, verabschiedete er sich zusammen mit Thorsten nach etwa 15 km in Remblinghausen von den anderen Radlern. Andre war für die lange Tour gut ausgestattet und natürlich „top gestylt“.

Christian führt Knut und Jannik durch das „Valmetal“Um eine Zusammenführung der beiden verbliebenen Gruppen zu erreichen, stoppten Christian, Friedel, Jannik und Knut nach knapp 35 km in  Ramsbeck, um bei leckerem Käsekuchen auf Jürgen und Thomas zu warten. Gestärkt ging es nach dieser ersten Rast weiter durch das „Valmetal“ in südlicher Richtung, wobei das stete Auf und Ab nicht nur reizvoll, sondern durchaus fordernd war.

Nach der Stärkung in Ramsbeck geht es weiterUm für alle ein angemessenes Tempo zu ermöglichen, regte Friedel in Oberrarbach bei Kilometer 50 eine Zweiteilung der Sechsergruppe an. Alle Radler waren einverstanden und von nun an nahmen Christian, Friedel  und Knut in einer Gruppe, Jannik, Jürgen und Thomas in einer zweiten Gruppe die Herausforderungen der Strecke in Angriff. Knut, Friedel und Christian (v.l.) vor der Entscheidungsfindung in Oberrarbach
Nach etwa 75 zurückgelegten Kilometern entschied sich Jannik, für den das die erste Tour dieser Art war, auf direktem Wege in nordwestlicher Richtung nach Eshole zurückzufahren. Der Ausstieg in Bad Fredeburg war optimal, da er dort in die Route einsteigen konnte.
Jürgen und Thomas agierten ab dem Punkt als gut harmonisierendes „Duo“.Eine Hochebene bei Bödefeld

Ab Nierentrop an der Ilpe sollte es für Christian, Friedel und Knut auf einem 5 km langen Anstieg recht sportlich werden. Sie wurden von einem Radler in „typischer Manier“ zügig überholt, aber das war es dann auch. Christian roch den Braten, setzte mit einem „das Strohfeuer ist erloschen“ nach und schnell wurde mit dem „Aachener“ ein Quartett, das bis Bad Fredeburg ein kurzweiliges Teilstück zurücklegte.

Im malerischen  Niedersorpe begann dann nach 76 gefahrenen Kilometern der gut 11 km lange Anstieg zum „Dach der Tour“. Mit maximal 9-10 % ging es hinauf nach Altastenberg unweit von Winterberg.
Da der in Ramsbeck genossene Käsekuchen längst „Geschichte“ war, entschieden sich beide Gruppen für eine wohlverdiente Pause bei leckerem Erdbeerkuchen und alkoholfreiem Weizen.

Es muss sein, das Systemgewicht muss gehalten werden!Gestärkt und frohen Mutes wurde dann gegen 15 Uhr der weniger anspruchsvolle und gut 50 km lange letzte Teil der tollen Strecke in Angriff genommen. Vom Fuße des Anstiegs zum „Kahlen Asten – 841 m“ und entlang des bekannten und gut besuchten Bikeparks Winterberg begann die bisweilen rasante Abfahrt in südwestlicher Richtung.
Vor allem Knut legte hier ein imposantes Tempo an den Tag, so dass Oberkirchen bei Kilometer 105 in Windeseile erreicht war.
Ist das die Unterkunft beim nächsten Herbstroller?Während Christian, Friedel und Knut einen kurzen, gut 2 km langen  Abstecher zum 5-Sterne-Hotel Deimann (Quartier für Herbstroller??) in Winkhausen machten, um dort den zwei Weinfreunden von Christian „Hallo“ zu sagen, wählten Jürgen und Thomas den direkten Weg.
Über Schmallenberg ging es dann für alle bei leicht abschüssigem Terrain und flottem Tempo für knapp 20 km gen Nordwesten, wo das Ziel der tollen Rundtour am späten Nachmittag in Eslohe erreicht wurde.

Alle waren sich einig, einen unvergesslich schönen Tag mit nachhaltigen Eindrücken erlebt zu haben, und trotz der nicht unerheblichen Belastung fühlten sich alle Radler am Zielpunkt fit und motiviert, eine ähnlich tolle Tour als Gemeinschaftserlebnis schon recht bald wieder in Angriff nehmen zu wollen.
Andre hatte gleich eine gute Idee, er schlug als nächste Tour die RTF des RC Endspurt Herford vor.Die letzten Kilometer durch das „Wennetal“


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