THC-Radler auf „Dottlandtour“

Friedel u. Stephan führen die Gruppe durch DörentheWenn es schon keine Veranstaltungen gibt, dann muss man selbst etwas organisieren. So die Devise von Friedel Meyer, der für Samstag zur „Corona-RTF“ der RSG Emsdetten eingeladen hatte.
Die RTF war für die THCler optimal, die 152er-Schleife ging direkt vor der Haustür her. Somit war der Treffpunkt wie gewohnt an der Dreifachturnhalle. Als Treff für einen Zustieg hatte er die „DB-Brücke“ in Laggenbeck angegeben.

An der Halle trafen Christian Bialdiga (Gastfahrer), Andre Harte, Stephan Kotschi und Thorsten Reichelt ein. Ein lockeres Warmfahren war angesagt, und das bei angenehmer Temperatur nach der „Gluthitze“ der Vortage.
In Laggenbeck stießen Knut Böltner und Lukas Voskuhl zur Truppe. Nach kurzer Lagebesprechung ging es los, erst in Richtung Osten durch den „Habichtswald“ nach Leeden um dann auf fast direktem Weg Emsdetten anzusteuern.

Verpflegung und Entspannung in EmsdettenFür Lukas, in diesem Jahr erstmalig Lizenzfahrer (HEW Racing Team), sollte es eine gute Grundlageneinheit zum Formaufbau werden. Bei diesem Wunsch war es für Friedel klar, dass er für eine optimale Belastungssteuerung häufig das Feld anführen sollte. So konnten sich die anderen Radler der Kommunikation widmen und die schöne Landschaft genießen!

Nach 40 Kilometern hatte man die ersten Hügel überwunden und flach ging es weiter nach Emsdetten, wo man nach 74 Kilometern eintraf.
Ein Verpflegungsstopp war nach 2:35 Std. Fahrzeit angesagt und auch erforderlich. Vor allem mussten bei der ansteigenden Temperatur die Trinkflaschen gefüllt werden. Es galt eine Dehydration zu vermeiden!
Das bunte Treiben in der Stadt überraschte die THCler. Kaum Platz in der Innenstadt, was Stephan mit „ist das hier eine Millionenmetropole?“ kommentierte.Knut mit optimaler Kurvenlage zieht den Andre Richtung Lienen.

Nach kurzem Stopp ging es auf den Rückweg. Durchweg flach ging es bis Lengerich-Hohne (107 km), dann kam der anspruchsvolle Teil der Tour. Im Bereich „Holperdorp“ ging es für rd. 20 Kilometer nur „rauf und runter“. Aber nach der Fahrt durch die schöne und schattige „Hüggelschlucht“ waren die Anstrengungen schon vergessen.

Da jetzt bei einigen Teilnehmern die „Familienverpflichtungen“ auf dem Programm standen, trennte sich die Gruppe kurz vor Hasbergen.
Stephan (li.) und Friedel runden den schönen Tag ab.Friedel war hier dem „Hungerast“ nahe und er nutzte eine kurze Rast zur Regeneration. Mit Stephan ließ er bei einem „Spaghetti-Classico“ die Tour Revue passieren, bevor die letzten 15 Kilometer abgespult wurden.

Welch ein hervorragender Tag, und dann gewinnt Deutschland bei der EM sogar noch das Gruppenspiel gegen Portugal.Zusammengefasst die wichtigsten  Zahlen


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