THCler zwischen „Teutoburger Wald“ und „Wiehengebirge“

Die Weser bei Rinteln, welch malerischer Ort.In Frankreich, in der Bretagne, wurde Samstag die „Tour de France“ gestartet, für drei THCler spielte die Musik aber im Weserbergland.
Nach dem „Hochsauerlandklassiker“ am 12.06. stand fest, so ein sportliches Event noch einmal anzugehen. Friedel Meyer sprach für die Tour im Weserbergland eine Einladung aus, und mit Thomas Röttering und Jürgen Rottmann fand er zwei Mitstreiter. Sie wollten die RTF-Route des RC Endspurt Herford fahren.

Vorweg der Spruch von Thomas am Ende der Tour:
„Da hat sich der etwas frühere Start und die mit 45 Minuten kurze Fahrt zum Startort Bad Salzuflen-Ehrsen aber gelohnt! Es war ein super Radsporttag!“

Thomas Röttering (li.) und Jürgen Rottmann freuen sich auf den Tag.8:00 Uhr erfolgte der Start in Westerkappeln und pünktlich um 09:00 Uhr saßen die drei auf dem Sattel. Gleich ging es in den ersten von siebzehn Anstiegen und es war klar, ein Spaziergang sollte es nicht werden.
Nach 18 Kilometern erreichte die Gruppe Tale, dem Geburtsort von Altkanzler Gerhard Schröder. Das wurde Friedel von einer Einwohnerin beim kurzen Stopp bestätigt. Die ersten 290 Höhenmeter waren bewältigt, aber es sollten noch rd. 1.900 folgen.Die Grafik sagt alles, ein „Kindergeburtstag“ wird das nicht!

In einem ständigen Auf und Ab ging es bis Krankenhagen kurz vor Rinteln. Da nach Auskunft von Frank Denzol die Fähre „Großenwieden“ außer Betrieb (Sanierungsarbeiten) sein sollte, entschied man sich die Weser in Rinteln zu queren und dort auch eine erste Pause einzulegen.
Buntes Treiben am Marktplatz und endlich nach langer „Coronapause“ mal einen Cappu aus der Tasse, welch ein Genuss!

Welch ein Ausblick ins WesertalZiel war dann die „Burg Schaumburg“, gelegen auf dem Nesselberg im Wesergebirge. Nach kurzem Stopp ging es dann zur unweit gelegenen „Paschenburg“, einem ehemaligen Jagdschoss (1842) in dem sich jetzt die Gaststätte „Essen mit Aussicht“ befindet. Eine kurze Pause auf der Terrasse mit herrlichem Ausblick ins Wesertal war Pflicht.

Ausgeruht ging es weiter, um bei Hessisch Oldendorf wieder die Weserseite zu wechseln und nach kurzen aber knackigen Anstiegen das „Extertal“ zu erreichen. Dabei kam die Gruppe durch den historisch wichtigen Ort „Meierberg“.Nur die Schreibweise (y) müsste angepasst werden

Nach 100 Kilometern war dann die „Burg Sternberg“ auf dem „Dörenberg“ ein letztes Zwischenziel. Hoch über dem „Kalletal“ war vor dem letzten Teilstück noch eine Stärkung angesagt. Dabei waren die THCler Beobachter einer interessanten Hochzeit (Deutsch/Türkisch). Andere Länder, andere Sitten!Thomas, Jürgen und Friedel (v.l.) auf der Burg Sternberg

Das müsste selbst Friedel für die letzten 35 Kilometer reichen! Dann lagen nur noch drei Anstiege vor Jürgen, Thomas und Friedel. Wieder kamen sie durch Tale und erreichten nach 135 Kilometern und 2.169 HM das Ziel. 
Sie waren sich einig, dass war nicht die letzte Tour dieser Art!


Drucken   E-Mail