Radsportler mit „Sozialkompetenz“

So lässt es sich aushalten. Knut, Andre, Stephan, Ralf R. und Ralf K. genieße die Gastfreundschaft von Jürgen (v.l.)Große Radsportveranstaltungen (z.B. RTF / Radmarathon) gibt es coronabedingt zurzeit leider nicht. Also muss man als Sportler die Sache selbst in die Hand nehmen.
Stephan Kotschi, Trainer der Radsportgruppe des THC, sprach per „WhatsApp-Gruppe 2“ eine Einladung aus, die Knut Böltner, Andre Harte, Friedel Meyer und Ralf Rottmann gerne annahm . Als Gastfahrer gesellte sich Ralf Kneemeyer dazu.

Ziel war es, die „THC-Permanente“ zu fahren.
Nach nur sieben gefahrenen Kilometern, im Naturschutzgebiet „Düsterdieker Niederung“, hatte die Gruppe eine erste, und zum Glück auch letzte Schrecksekunde zu verkraften. Eine Autofahrerin aus dem Emsland (EL) nahm ihnen an einer übersichtlichen Kreuzung die Vorfahrt. Zum Glück reagierten alle richtig und niemand kam zu Schaden. Die Entschuldigung der Fahrerin wurde natürlich angenommen, allerdings mit dem Hinweis, dass auch in NRW die StVO zu beachten ist.

Nachdem sich der Puls wieder eingependelt hatte ging es flach weiter bis zum „Langenbrücker Hof“ in Metten und ab „Schmiede Kottmann“ wurde es nach 20 Kilometern hügelig.
In Laggenbeck kam den Radlern dann die Idee, den leider häuslich gebundenen Jürgen Rottmann kurz zu besuchen. Der war sichtlich überrascht, reagierte aber sofort und lud die Gruppe zum „Cappu“ ein. Die kurze Pause im schönen Garten von Jürgen kam wie gerufen.Radsportliches Ambiente

Nach etwas Smalltalk ging es weiter. Durch den „Sundern“ und das schöne „Bocketal“ kam man auf die Südtrasse der Route. Weiter über Wechte und den „Exterheider Damm“ ging es in den „Schollbruch“ und der östlichste Punkt in Sudenfeld war erreicht. 56 Kilometer waren geschafft und der Rest sollte eine Kleinigkeit sein.
Über Leeden ging es in den „Habichtswald“ und bald war man auch schon auf der Trainingsstrecke „Golfplatzrunde“.  In Hollenbergs Hügel noch ein kleiner „Sandhaufen“ und Westerkappeln war nach 76 Kilometern wieder erreicht.

Die Radler bedankten sich bei Stephan für die Tour und hatten auch gleich ein neues Ziel im Auge. Nächsten Freitag wird die von Friedel ausgearbeitete „Alb-Extrem-Runde“ in Angriff genommen. Nur 56 Kilometer, aber durch ein ständiges rauf und runter mit rd. 850 Höhenmetern.Aus der Tasse darf nur Jürgen trinken!

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