Aus „Gruppe 2“ wurde „Gruppe 3“!

Eine hoch konzentrierte Christina folgt den Führenden Knut (li.) und Reinhard.Letztes Wochenende stand nach einer schönen Ausfahrt für die THC-Radler schon fest, dass die Sache wiederholt werden muss.
Zum Glück spielte das Wetter mit, es war trocken und für das Training der „Windschattenspiele“ war der Wind aus Südwest optimal!
So trafen sich Knut Böltner, Matthias Düpont, Reinhard Jansson, Christina Kampmeyer, Mario Lampe, Friedel Meyer, Thorsten Reichelt, Jürgen Rottmann und Youngster Lukas Voskuhl, um wieder eine schöne Gruppenfahrt durchzuführen.


Für die Planung der Route war diesmal Friedel verantwortlich. Da letztes Wochenende nicht alle dabei waren, gab er vor dem Start noch ein paar Erläuterungen zur Fahrweise mit dem „langsamen Belgischen Kreisel“ und zur Geschwindigkeit. Man einigte sich auf den „Gruppe 2-Modus“, will heißen 25 – 28 km/h.

Besser kann man in einer Gruppe nicht fahren!Über Westerbeck und durch die „Düsterdieker Niederung“ ging es nach Rothertshausen und weiter nach Voltlage. Schon jetzt sollte sich zeigen, dass eine absolut homogene Truppe unterwegs war.
In Voltlage stoppte Friedel die Gruppe kurz mit den Worten:
„Mir läuft die Sache aus dem Ruder, wir sind mit 29,7 km/h unterwegs und damit aus dem Zielkorridor!“

Bei den verwundert dreinblickenden Teilnehmern war ihm aber klar, dass niemand Probleme mit der Geschwindigkeit hatte.
Christina, noch relativ neu in der Gruppe, brachte die Sache auf den Punkt:
„Ich glaube niemand von uns ist überfordert, und 6 Minuten in der Führung etwas mehr zu arbeiten macht doch auch Spaß! Nach dem Wechsel ist dann doch Pause angesagt.“
Alle stimmten ihr bei, Friedel war auch beruhigt und so ging es forsch weiter.

In Hollenstede, kurz vor Fürstenau, war der Wendepunkt. Ab hier war der doch frische Wind anders zu berücksichtigen. Das gelang den Teilnehmern auch aufgrund kurzer Anweisungen (!) recht gut.
Über Schale und Halverde war Steinbeck schnell erreicht, und ab da konnte man sich teilweise sogar über etwas „Schiebewind“ freuen. Bereits nach 2:22 Std. war die Gruppe zurück, was bei 76 zurückgelegten Kilometern einem Stundenmittel von 32,0 km/h entsprach.

Keinem der Teilnehmer war eine Anstrengung anzumerken. Mario brachte die Sache mit einem, „Irre, was eine vernünftige Gruppenfahrt doch so bewirkt! In der Form habe ich das noch nicht erlebt.“
Und Christina fügte hinzu, „So schnell war ich noch nie unterwegs. Hat echt Spaß gemacht.“Er hat den „Ortsschildsprint“ in Tecklenburg gewonnen. War erster im Café!

Für einen Kaffee im „Cappeln Carré“ war es eindeutig zu früh. Friedel, Jürgen, Knut und Matthias entschieden sich für einen „Kaffee mit Smalltalk“ in Tecklenburg und begleiteten so Christina in Richtung Leeden.
Ein gelungener Trainingstag wurde so abgeschlossen.

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